08 April 2009

kommunismus hilft auch nicht

Die kommunistischen Studenten in Wien werben wieder mit ihrem alten Slogan "...weil beten nicht hilft". Die meinen das wohl ernst. Auch irgendwie verständlich in einem so sehr mit religiösen Klischees besetzten Land wie Österreich.

Ich versteh nicht so viel davon, aber soweit ich das mit dem Kommunismus durchblicke, prallen der und das Christentum zwangsläufig recht hart aufeinander. Der Kommunismus will, dass alle gleich sind, will Autoritäten abbauen. Die ersten drei Kapitel der Bibel machen aber deutlich, dass Menschen zum Herrschen angelegt sind. ("...über die Fische im Meer, und über die Vögel unter dem Himmel..." / Die große Versuchung im Sündenfall: Wie Gott sein). In der Praxis haben kommunistische Länder dann oft auch ganz gewaltige Beherrschungsstrukturen (China zum Beispiel), was darauf schließen lässt, dass das biblische Menschenbild etwas realistischer ist.

Also 1:0 für die Bibel.

Die Bibel meint aber auch: Zum Herrschen brauchst du Gott (ein paar kluge Könige im Alten Testament haben das erkannt und umgesetzt, aber die meisten haben das nicht so ganz überrissen). Und mit Gott schaut das Herrschen ganz anders aus, als gewohnt ("Wer unter euch der größte sein will, der soll aller Diener sein", sagt Jesus). Auch hier spießt es sich natürlich mit dem Kommunismus, denn da wird nur das System selbst verehrt (oder eben der Herrscher, Nordkorea lässt grüßen). Soll man nun Gott verehren, oder ein System?

Also ich würd auf 2:0 für die Bibel tippen.

Zugegebenermaßen werden auch in Gottes Namen viele Ungerechtigkeiten begangen und das liegt wohl oft daran, dass wir Christen das mit Herrschen=Dienen nicht so ganz kapieren.


Okay, das wars mal dazu. Ich hoffe, dass sich ein paar Kommunisten oder Sozialisten auf unseren Blog verirren und mir noch was zu dem Thema beibringen.

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